Kernmodul: Die Welt im 15. und 16. Jahrhundert - eine Zeitenwende?

Mit Kolumbus begann die Globalisierung und endete das Mittelalter. Klarer Fall von Zeitenwende also. Denkt man noch an Gutenberg, Luther und die Renaissancemenschen, scheinen alle Zweifel an einem Epochenübergang im 15. und 16. Jahrhunderts ausgeräumt zu sein. Mit Blick auf die politischen Veränderungen, wird die Zäsur hingegen schon undeutlicher, betrachtet man die Landbevölkerung und ihre Arbeitstechniken, überwiegen die Kontinuitäten. Erweitert man seine Perspektive gar über die Grenzen Europas hinaus, tun sich auf einmal ganz andere historische Abgrenzungen auf.
 
Der behauptete Epochenwechsel zur Frühen Neuzeit bietet viele Ansatzpunkte, um Schülerinnen und Schüler in die räumliche Bedingtheit von Geschichtswahrnehmungen einzuführen. Daher fokussiert das Kernmodul auf den Vergleich von Überblicksdarstellungen. Ziel ist es, die Epochenvorstellungen als solche zu untersuchen: Ist in der Renaissance tatsächlich ein epochemachender geistiger Wandel zu sehen oder müssen wir eher vor einem Mythos "Renaissance" warnen?
 

Darstellungen auf Geschichtsportalen

Diese Portale bieten wissenschaftliche Darstellungen und weitere Links zu verschiedenen frühneuzeitlichen Geschichtsthemen, die sich für Jugendliche in der Einführungsphase zur Recherche und zum Selbstlernen eignen.
 
 
Historicum Geschichtswissenschaftliches Portal mit dem Schwerpunkt "Frühe Neuzeit"
ZEIT-Lernplattform Die Frühe Neuzeit (kommentierte Linkliste)
Zeitleisten Zeitleisten zu den Epochengrenzen der Frühen Neuzeit
Die Ursprünge der modernen Welt Unterrichtseinheit zu einer Darstellung des Historikers R.B. Marks (bw)
Webhistoriker Privates Portal zur Geschichte der Frühen Neuzeit

 

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]

Letzte Änderung: 15.11.2019

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln